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Historische Gasthäuser
Sasbachwalden
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Nicht weit entfernt von Sasbachwalden steht im idyllisch gelegenen Liebachtal die frühgotische Klosterruine Allerheiligen. Das Kloster wurde zwischen 1191 und 1196 gegründet, war zwischenzeitlich Wallfahrtsort und seit 1657 Abtei. Nach der Säkularisation 1802 durch Markgraf Karl Friedrich von Baden hat ein Blitzschlag 1804 die Anlage weitgehend zerstört.

Ein angelegter Rundwanderweg führt von der Klosterruine zu den Allerheiligen-Wasserfällen. In einem je nach Wasserstand mehr oder weniger rauschenden Fall stürzt sich der Lierbach in drei Stufen über insgesamt 90 Meter in die Tiefe.
Bild vergrößern Klosterruine Allerheiligen
Bild vergrößern Wasserfall nahe der Klosterruine Allerheiligen
Bild vergrößern Mummelsee mit Hornisgrindesattel
Bild vergrößern Sasbachwalden wie es früher aussah

Hornisgrinde und Mummelsee

Auf direktem Weg geht es von Sasbachwalden bergauf zur Schwarzwaldhochstraße. Der beachtliche Höhenunterschied zwischen ca. 250 m auf weit über 1100 m ist erstaunlich schnell erreicht.

Die Hornisgrinde liegt 1163 m hoch und ist der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Der Name leitet sich vermutlich vom lateinischen mons grinto ab, was soviel bedeutet wie sumpfiger Kopf. Für diese Annahme spricht die Tatsache, dass auf dem langgestreckten Bergrücken ein Hochmoor vorhanden ist. Überhaupt findet sich auf den Höhen der Hornisgrinde typische Moorvegetation mit teilweise verkrüppelten und kleinwüchsigen Nadelgehölzen. Die Region ist die regenreichste von Deutschland. Der 23m hohe Hornisgrindeturm wurde 1910 erbaut auf Initiative des Schwarzwaldvereins. Bei relativ klarem Blick reicht der Blick vom Turm über die Vogesen, Teile des Pfälzer Waldes bis zur schwäbischen Alb. Bei besonders klarer Sicht sind sogar die Alpen erkennbar.

Der Mummelsee ist ein Karsee von 3,7 Hektar Größe, 17 Meter Tiefe und liegt auf einer Höhe von 1.028m. Er befindet sich direkt an der Schwarzwaldhochstraße und ist ein lohnenswertes Ziel für die ganze Familie. Neben zahlreichen Wandermöglichkeiten in alle Richtungen gibt es auch einen seit 2014 barrierefreien Rundwanderweg um den See.

Zahlreiche Sagen ranken sich um den See. Eine geht auf die Zeit zurück, als der See noch ohne Straßenverbindung in tiefer Einsamkeit lag und nachts eine Nixe dem dunklen Wasser entstieg, sich um verängstigte und verirrte Zeitgenossen kümmerte, mit ihnen tanzte, sang und spielte und sie so wieder fröhlich stimmte.