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Historische Gasthäuser
Ohlsbach
Landgasthof Kranz
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Anekdoten & Mehr



Direkt vor der Tür des Gasthof Kranz können Sie eine sehr anschauliche Reise in die Vergangenheit beginnen. Schräg gegenüber, vor der Pfarrkirche steht ein Sühnekreuz, das Mörderkreuz. Es trägt die Jahreszahl 1557 und den Hinweis "Hie ist die Stat da Martin Behem erschossen ward". Behem war mit dem fürstenbergischen Schaffner zu Ortenberg verwandt und fiel einem Gewaltverbrechen zum Opfer. *
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Bild vergrößern Oben: die Standorte; linker Pfeil: das Sühnekreuz; rechter Pfeil: Dorfstrasse...
Bild vergrößern durch das Ohlsbachtal in deren Verlauf Sie einige herrliche Bildstöcke bewundern können.
Bild vergrößern Links: mit Jahreszahl 1817 vor klassischem Ohlsbacher Fachwerkhaus von 1755. Oben: neben der Fahrstrasse Richtung "Maria-Hilf" Kapelle (diese begegnet Ihnen nochmals im Kapitel WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN) der Bildstock von 1832.

* Quelle: "Ohlsbach Ferienort zwischen Wald und Reben"; A. Reiff&Cie., Offenburg o.J.
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Bild vergrößern Im weiteren Verlauf der Strasse rechts (etwas im Gebüsch verborgen) der "Gott zu Ehren" ..."hie her" gestellte Bildstock von 1750, erneuert 1963. Mit den bäuerlichen Symbolen Pflugschar und Rebmesser, welche auf den meisten Bildstöcken zu sehen sind.

Bergbau in Hinterohlsbach

Vom "Kranz" aus sind Sie rasch in Hinterohlsbach (siehe Karte im Kapitel ÜBERLIEFERUNGEN...). Hier wurde im Spatwerk bereits seit 1866 geschürft*. Noch bis zum zweiten Weltkrieg arbeiteten rund 100 Beschäftigte im Schwerspatabbau unter Tage. Das Bergwerk wurde in den 1950er Jahren geschlossen.
Der Ohlsbacher Schwerspat ging an Anilin-Fabriken und wurde u.a. zur Herstellung von Schiffgewichten benötigt.
Bild vergrößern Oben: die "Maria-Hilf" Kapelle wurde 1850 erbaut, als es in der Umgegend noch mehrere Bauernhöfe gab. Im Gebiet oberhalb der Kapelle (siehe Pfeil, Bild rechts) finden sich noch verborgene Überbleibsel ehemaliger
Bild vergrößern Stolleneingänge und Schächte *.
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Bild vergrößern Links: ehemaliger Förderstollen im Abbaugebiet "Henneloch". Oben: .. und so sah es im Stollen aus - Bildrechte siehe * (Stern)

* Bilder und Hintergrundinformationen sind folgendem -sehr empfehlenswerten!- Beitrag entnommen:

"Ehemaliges Spatwerk Ohlsbach" von Marcus Heizmann, Ohlsbach. Veröffentlicht in "Die Ortenau", 85. Jahresband 2005 - siehe Link zur Homepage des Historischen Vereins für Mittelbaden.
© Universitätsbibliothek Freiburg - gesamter Text siehe Link ganz unten (pdf-Datei via Uni FR)
Bild vergrößern Das ehemalige Bergwerks-Verwaltungsgebäude. Wo heute rechts ein kleiner See liegt, stand bis zur Auflösung das Kohlelager für die Dampfmaschinen. Dahinter befand sich der Stollen-Haupteingang. Eine Wanderung im hinteren Ohlsbachtal ist immer ein Erlebnis.
Bild vergrößern Auch wenn Sie keine verborgenen Stolleneingänge mehr entdecken, faszinieren alte Grenzsteine und sehenswerte Bildstöcke (s. Kapitel ÜBERLIEFERUNGEN...) als Zeugen vergangener Lebenswelten.