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Der Leopoldskanal

Ganz in der Nähe von Kenzingen, in Riegel beginnt der 12,5 Kilometer lange Leopoldskanal, angelegt zur Hochwasserentlastung der Elz. Das war dringend notwendig, wurde doch das Gebiet zwischen Riegel und dem Rhein noch Anfang des 19. Jahrhunderts 30 mal überflutet. Man kann sich gut die Erleichterung der Bevölkerung vorstellen, als 1843 der Kanal eingeweiht und 1846 ein Obelisk enthüllt wird mit der Inschrift:

"Zur Abwehr der verheerenden Überschwemmungen
der Dreisam und Elz wurden unter der segensreichen Regierung
des Großherzogs Leopold durch die vereinten Kräfte des Staates
und der beteiligten Gemeinden dieser Kanal erbaut 1837 bis 1842
Dem Großherzog Leopold die dankbaren Gemeinden"


Zu sehen ist der Obelisk nahe der Schleuse in Riegel. Den malerischen Platz umgeben mächtige Lindenbäume. 1850 gepflanzt haben sie zwei Kriege überdauert.
Bild vergrößern Obelisk am Leopoldskanal.
Bild vergrößern Am Leopoldskanal. Am rechten oberen Bildrand nahe der Schleuse steht der Obelisk.

Eine Ruine und ein Schloss

Wer von Emmendingen kommend, auf der B 3 an Heckingen vorbei Richtung Kenzingen fährt, kann die Ruine der Burg Lichteneck kaum übersehen. Wuchtig reckt sich der verbliebene Rest des Bauwerks in den Himmel. Vermutlich im 11. Jahrhundert von den Grafen von Freiburg erbaut, musste sie viele gefahrvolle Zeiten überstehen, und auch der Dreißigjährige Krieg ging nicht spurlos an ihr vorüber. Die noch vorhandenen Überbleibsel als Zeugen einer längst vergangenen Zeit sind in Privatbesitz.

Besser erhalten hingegen ist das Untere Schloss von Heckingen. Es wurde allerdings auch erst 1776 erbaut. Keinen geringeren als Francoise Pinot, den Baumeister des Bistums Straßburg beauftragte Graf Carl von Hennin, ihm eine angemessene Herberge zu entwerfen und zu bauen. Bis 1928 hatten mehrere Generationen der gräflichen Familie hier ihren Wohnsitz. Das Schloss wurde an die Gemeinde Heckingen verkauft. Seither erfreuen sich wechselnde Mieter an dem stattlichen Gebäude.
Bild vergrößern Oberhalb des Ortes Heckingen erhebt sich die Burgruine Lichteneck.
Bild vergrößern Das untere Schloss Heckingen, über 250 Jahre gräflicher Wohnsitz.