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Historische Gasthäuser
Deggenhausertal
Landhotel Restaurant Adler
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Anekdoten & Mehr

Das Tal der Liebe

Oftmals kann man bei Namensgebungen der Phantasie freien Lauf lassen. Die Erklärung, dass sich DAS TAL DER LIEBE ganz einfach aus dem "lieblichen Tal" entwickelt hat, mag zu simpel sein. Da kursieren schon romantischere Überlieferungen. So z.B., dass die jungen Frauen aus dem Deggenhausertal sehr begehrt waren und manch ein Jüngling nach einem Aufenthalt im Tal verheiratet in seinen Heimatort zurückkehrte oder gleich für immer im "Tal der Liebe" blieb. Als weiterer Erklärungsansatz wird die große Fürsorge der Bauern im Deggenhausertal angeführt, die vor allem Frauen und Kindern nach dem Zweiten Weltkrieg in schwieriger Versorgungslage halfen. Gerade der Reiz des nebulösen Ursprungs mag die Touristikmanager zum Logo "LUFT KUR ORT Deggenhausertal Tal der Liebe" mit Herzsymbol animiert haben. die "liebevollen" Aufkleber kann man bei der Gemeinde Deggenhausertal bekommen.
Bild vergrößern Speisekarte aus der Zeit des Wirtes Hans Steuer (hier noch GASTHAUS zum Adler)
Bild vergrößern Unter der Wirte-Ära Hans Steuer neu gestaltete Speisekarte (inzwischen LANDGASTHOF zum Adler)

... und Weiteres zum Schmunzeln

Der Fahrer eines dicken Mercedes hält in Wittenhofen an, steigt aus und fragt den zufällig vorbeikommenden Adler-Wirt Hans Steuer:"Wo kann man hier gut essen?" Schlagfertig antwortet er:"I ess immer hier" und zeigt auf das Gasthaus Adler. Die Werbung in eigener Sache hat der Gast erst verstanden, als er im Gasthaus seinen Ratgeber als Chef des Hauses erkennt.

Alemannisch für Anfänger
Die bodenständigen Menschen im Deggenhausertal besuchen den "Adler" in Wittenhofen oft und gerne. Wie sehr das Gasthaus mit der Familie Steuer assoziiert wird, zeigt sich daran, dass man nicht sagt "wir gehen in den Adler". Bei den Einheimischen heißt es kurz und bündig "mir gond in Steuer".

Wittenhofen

Wittenhofen im Deggenhausertal wird 1134 erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Herrschaft der Grafen und späteren Fürsten von Fürstenberg-Heiligenberg kam Wittenhofen mit Heiligenberg 1806 zu Baden. Ab 1813 zählte das Amt Wittenhofen zuerst zum Badischen Bezirksamt Meersburg, später nacheinander zum Amt Heiligenberg, Bezirksamt Salem und Überlingen. 1972 schloss sich Wittenhofen infolge der Verwaltungsreform zur neuen Gemeinde Deggenhausertal zusammen.
Bild vergrößern Die Deggenhauser Aach fließt direkt am Landhotel Adler vorbei
Bild vergrößern Schloss Heiligenberg, Sitz der Fürsten von Fürstenberg-Heiligenberg, frühere Herrscher auch über Wittenhofen

Das Deggenhausertal

Unter dem Titel "Drei Berge, zwei Täler, ein Kleinod: Das Deggenhausertal" hat die Gemeinde Deggenhausertal 2009 einen wunderbaren Bildband herausgegeben. Von dem Autorenteam um Herrn Stadtarchivar Manfred Ill wurden Geschichten und Bilder aus der Zeit von 1900 bis 1972 zusammengetragen. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Zeit, mühevolle Recherche und Herzblut in dieses besondere Geschichtsbuch geflossen sind. Natürlich ist auch das Landgasthaus Adler in Wittenhofen vertreten. Die alten Aufnahmen können Sie auf dieser Website im Unterkapitel "Alte Ansichten" anschauen. Das Heimatbuch ist bei der Gemeinde Deggenhausertal ( siehe unten stehender Internetlink) erhältlich.