Startseite zum Kontaktformular zum Menü
Historische Gasthäuser
Rielasingen-Worblingen
Hotel - Restaurant Krone
Kontakt zum Gasthaus

Anekdoten & Mehr

Woher stammt die Kanonenkugel?

Wo Geschichte ist, gibt es immer auch Geschichten. Mit seinem besonderen Gespür für Raritäten fand Alt-Kronenwirt Albert Gnädinger eines Tages eine Kanonenkugel und gab seinem Naturell entsprechend keine Ruhe, bis er Herkunft und Alter kannte...
Bild vergrößern Experten untersuchten also den Fund - und... der Seniorwirt hatte mal wieder den richtigen Riecher. Diese Kugel (s. Bild) stammt aus der französischen Belagerung des Hohentwiel von 1775 und ist nun nebst Echtheitszertifikat in der "Krone" zu bestaunen!
Bild vergrößern Standuhr als Zahlungsmittel

Schuldentilgung der besonderen Art

Eine ganz andere Geschichte kann die ca. 90 Jahre alte Standuhr im Wappenstüble erzählen. Ihr ursprünglicher Besitzer hatte mehr Durst als er sich leisten konnte. Als seine Trinkschulden beträchtlich angewachsen waren, brachte er eines Tages den Stundenzähler im Handwägele zur "Krone". Danach muss er wohl seinen Durst dem Geldbeutel angepasst haben, denn weitere "Schuldentilgungen" sind nicht bekannt.

Scheffel, der Hegau und die "Krone"
"Des Herrgotts Kegelspiel", so wird der Hegau oft genannt. Grund hierfür ist, dass sich rund um Singen ein erloschener Vulkankegel neben dem anderen erhebt. Aktiv waren die Vulkane zuletzt in der Tertiärzeit, also vor rd. 50 Millionen Jahren. Viele der Vulkankegel krönt eine Burg. Markant und daher auch besonders bekannt ist der Hohentwiel. Im 10. Jh. stand auf seinem Gipfelplateau neben einer Burg der Herzöge von Schwaben ein Kloster. Von dieser Zeit handelt Viktor von Scheffels Roman "Ekkehard", der in der "Krone" als Theaterstück uraufgeführt wurde (siehe Kapitel Entdeckungen im Gasthaus). Die beeindruckende Burganlage kann noch besichtigt werden.
Bild vergrößern Der Hohentwiel...
Bild vergrößern und so sah die Festung bis zur Zerstörung am 17.10.1800 aus

Die ehemalige Burg Rosenegg und ein unheimliches Grab

Der Hausberg von Rielasingen, das 549 Meter hohe Rosenegg, ist zurecht ein beliebtes Ausflugsziel. Gemäß einer Urkunde Kaiser Barbarossas gehörte Rielasingen der westlich gelegenen, ehemaligen Burg Rosenegg. Diese wird 1250 im Besitz der Herren von Rosenegg erwähnt und ging 1335 an die Herren von Lupfen. Nach Zerstörung im Schweizerkrieg (1499) wurde sie wieder aufgebaut. Nach dem Aussterben derer von Lupfen freute sich das Hochstift Konstanz über neuen Besitz. 1632 kam es zur Besetzung durch württembergische Truppen und 1639 wurde die Burg von diesen zerstört.
Bild vergrößern Eine Exkursion zu Fuss bringt die Burganlage besser in den Fokus
Bild vergrößern ... von der ehemaligen Burg sind nur noch Mauerreste erhalten.
Bild vergrößern Dieser Zugangsweg am Steilhang konnte gut verteidigt werden.
Bild vergrößern Ein Besuch ist bei Fernsicht besonders lohnend... (Oben: Singen)

Die unheimliche Gesschichte um ein Lebendbegräbnis am Rosenegg finden Sie als Download unterhalb der folgenden Bilder

Auf Naturlehrpfaden wird anhand anschaulicher Informationstafeln Wissenswertes über Geologie und besondere Flora des Rosenegg vermittelt. Guter Ausgangspunkt für lohnende Spaziergänge ist die Rosenegg-Halle in Rieslasingen, Gottmadinger Straße (Parkplatz). Mit dem PLENUM-PROJEKT "Natur und Naherholung am Rosenegg" wurde ein großer Schritt für die Erhaltung und Entwicklung der Naturlandschaft am Rosenegg getan. Mit der "Aktion Naturpate" unterstützen Gasthäuser mit regionaler Küche als Paten Naturschutzarbeit vor Ort, indem sie eine Spendenbox für das jeweilige Pflegegebiet aufstellen. Für dieses Projekt engagiert sich auch das Hotel - Restaurant Krone.

Literaturhinweis: Michael Losse, Hans Noll: Burgen, Schlösser und Festungen im Hegau - Wehrbauten und Adelssitze im westlichen Bodenseegebiet. Verlag Michael Greuter, Hilzingen, 2006. ISBN 3-938566-05-1, Seite 120-122.

Die beiden Bilder hier unterhalb sind den Info-Tafeln auf dem Rosenegg entnommen und zeigen links wie ein Exkursionsweg aussehen könnte und rechts das Fachwerkhaus der Vorburg auf einem Gemälde von 1910.