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Ernst Schleith und das Museum in Wieslet

Schon in der Dorfschule fiel seine Begabung auf und mit Unterstützungseines Lehrers Konrad Thiemig sowie des Wiesleter Pfarrers Schweikhardt gelangte er über die Gewerbeschule Schopfheim und die Kunstgewerbeschule Karlsruhe 1892 an die Kunstakademie Karlsruhe. Dort wurde er Schüler von Prof. Pötzelberger, Prof. Schurth, Prof. Grethe und Prof. Kalckreuth, auch von Hans Thoma.

Weitere Stationen seiner künstlerischen Wanderjahre waren Halle an der Saale, Karlsruhe, Rodenberg im Odenwald, München und Hottingen im Hotzenwald. Nach Ende des ersten Weltkriegs kehrte Ernst Schleith 1918 dauerhaft nach Wieslet zurück. Die Gemeinde richtete dem begabten Sohn des Dorfes ein Atelier im Dachgeschoß des Schulhauses ein.

Die Werke Schleiths, der Zeit seines Lebens unter Depressionen litt beeindrucken durch die realistische Darstellung in verschiedenen Techniken, die dahinter stehende scharfe Beobachtungsgabe und das große handwerkliche Können.

Zitat:
Kunst im ländlichen Raum war das Motto, das sich die Kleinwiesentäler Kunst- und Kulturinitiative am 14./15. Dezember 1991 mit der ersten Ausstellung Theo Kölbl – seine Bilder und Karikaturen – im Gasthaus zum Ochsen in Tegernau auf die Fahnen geschrieben hatte. Damals bedeutete das Kürzel 'KuK' noch 'Kunst und Kneipe', danach 25 Jahre lang 'Kunst und Kultur Kleines Wiesental' und nun heisst es "Krone und Kultur Kleines Wiesental".

In der Tat ist der Verein zwischenzeitlich ein Markenzeichen des (großen und kleinen) Wiesentals.