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Historische Gasthäuser
Salem-Beuren
Gasthof Adler
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Die Wirtsleute



Über Jahrhunderte waren die Wirtsleute des heutigen "Adler" Lehenträger und bewirtschafteten Wirtshaus, Hofstatt und Garten. Sie zahlten bis zum Jahre 1534 Zinsen an den Grafen Werdenberg-Heiligenberg und danach an den Grafen Friedrich zu Fürstenberg-Heiligenberg. Nach Zinsbüchern von 1627 und 1657 wurde der Zins fällig für "Tafern", Garten, Äcker, Wiesen etc. Der Wirt hatte auch die Konzession zum Metzgern und Backen.

Im Jahre 1839 erfolgte die Lehensablösung durch den damaligen Wirt Johann-Georg Klek. Der Allodifikationsvertrag vom 03.Dezember 1839 wurde laut Urkunde am 16. Januar 1840 ratifiziert. Seither ist der "Adler" im Familienbesitz. Der Sohn -ebenfalls mit dem Vornamen Johann-Georg- heiratete die Schwester seiner ersten Ehefrau ein halbes Jahr nachdem diese verstorben war. Deren Tochter Emma übernahm mit ihrem Ehemann Carl Friedrich Rimmele 1878 Wirtshaus und Hofgut. Beides ging 1930 auf den Sohn Joseph Rimmele über.
Bild vergrößern Birgit und Klaus-Peter Mayer, die "amtierenden" Wirtsleute (Bild: A. Rose). Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden
Bild vergrößern Drei Generationen der Familie Mayer. Von rechts: Hannelore, die "Senior-Wirtin", Wirt Klaus-Peter, Tochter Pia, Sohn Felix, Wirtin Birgit (Bild: A. Rose)

Aus der Ehe mit Theresia geb. Nolle von Roggenbeuren ging die Tochter Hannelore hervor. Diese heiratete am 19. November 1966 Peter Mayer von Ahausen. Am 01. Januar 1969 wurde der Gasthof Adler in Beuren mit den dazugehörenden Liegenschaften Eigentum der Eheleute. Es folgten Umbau, Erweiterung und Renovierung.

Inzwischen haben die Eltern Peter und Hannelore Mayer ihren Gasthof an den Sohn Klaus-Peter übergeben. Dieser leitet mit viel Energie und Engagement seit 1996 die Geschicke des Hauses. Nach einer Kochausbildung in der Küche der Schlossschule Salem zog es ihn jedoch zunächst in die große weite Welt. Als gelernter Koch sammelte er interessante und nützliche Erfahrungen in der Schweiz, in Schottland und in Südafrika. Glücklicherweise kehrte er zurück an den heimischen Herd. Hier kann er seine Fähigkeiten und Kreativität ausleben. Mit seiner Ehefrau Birgit, die den Service leitet, und den Mitarbeitern hat er ein kompetentes Team zur Hand.
Auch seine Mutter packt noch überall an wo es nötig ist. Ihr Kartoffelsalat ist unübertroffen und der (ebenfalls von Seniorwirtin Hannelore selbst produzierte) 42%ige Obstler kann nur empfohlen werden.