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Historische Gasthäuser
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Anekdoten & Mehr

Wie die Skier in den Schwarzwald kamen

Im Winter 1890/1891 kamen vom Feldberg über Menzenschwand fünf Norweger mit Skiern nach Bernau. Sie kehrten im "Schwanen" ein. Ernst Köpfer, damals 12 Jahre alt, folgte ihnen und interessierte sich ganz besonders für die Skier. Er sah sich alles genau an, merkte sich Form und Beschaffenheit und baute zu Hause zusammen mit seinem Vater die Skier aus Buchenholz nach. 1892, noch während der Saison, stellten sie in der Werkstatt, wo sonst Blasebälge und Krauthobel gefertigt wurden, die ersten Skier "Marke Feldberg" her, die bald Weltruhm erlangen sollten.
Als "Ski-Köpfer" ging Ernst Köpfer in die Geschichte ein. Sein Enkel, Walter Strohmeier, hat eine informative Homepage erstellt (siehe Link ganz unten).
Bild vergrößern Ernst Köpfer wurde 1878 in Bernau geboren
Bild vergrößern Lebenslauf des Ernst Köpfer - zum Vergrößern bitte anklicken

Hexentanz und Schweinewiibli

Unterhalb vom Roten Kreuz befindet sich an der Straße zwischen Bernau und Todtmoos ein Torffeld. In der Fronfastenzeit, so will der Volksmund wissen, halten hier die Hexen ihren Tanz ab. Schauerlich anzusehen sind die unheimlichen Gestalten, aus dem Boden zischen rotglühende Feuerflammen, und inmitten des Geisterreigens teilt die Meisterhexe die Befehle aus. Schlägt aber die Kirchenuhr in Bernau die erste Tagesstunde, entsteht ein Windstoß, und mit ihm sind die Hexen verschwunden.
(Aus "Sagen vom Hochrhein und Hotzenwald"; Hans und Brigitte Matt-Willmatt; Moritz Schauenburg Verlag 1986)


Im Ortsteil Oberlehen der Gemeinde Bernau verläuft ein Naturerlebnispfad entlang des Rönisbächles im Naturschutzgebiet Taubenmoos.
Auf dem 2,5 km langen Zauberwald-Pfad vorbei an Moorgebieten, Tümpelchen, Quellen und Moospolstern kann man sich gut vorstellen, dass hier Zauberwesen wohnen. Auch eine Berner Sagengestalt, das Schweinewiibli, soll hier ihr Unwesen treiben. In geschnitzter Form ist es am Start des Zauberwald-Pfades zu sehen.

Ein kurzes Künstlerleben

"In diesem Tal, auf diesen Höhen hab ich die Welt zuerst gesehen", so schrieb der berühmte Maler Hans Thoma, der 1839 in Bernau zur Welt kam. Wie kein zweiter großer Künstler war er in seinem Schaffen geprägt von seiner Herkunftslandschaft.
Aber die Region hat weitere Künstler/innen hervorgebracht, die nicht so bekannt wurden wie Thoma und beileibe waren nicht alle seine Epigonen.

Ein Künstler(Schicksal) sei hier stellvertretend herausgegriffen: Franz Winkler (1899 - 1947), im Werk des gebürtigen Bernauers finden sich geradezu mystische Anklänge. Außerdem gibt es einige Verknüpfungen zum Gasthaus Schwanen.
Bild vergrößern Dieses Kunstwerk von Franz Winkler im "Schwanen" nimmt den Betrachter gefangen! Die ikonografische Verknüpfung von Sündenfall und Erlösung, altem und neuem Testament ...
Bild vergrößern ...mit der Schlange welche die Ereignisse verbindet... das ist faszinierend und selten zu sehen. Die Symbolik ist tief gehend. Auf der Sonne (mit Gesichtsprofil) beim Schlangenkopf hat der Künstler seine Initialen verewigt
Bild vergrößern Hubert Eugen Mayer, der Enkel von Franz Winkler, renoviert das Haus, welches sein Großvater eigenhändig erbaute. Es steht direkt auf der Strassenseite gegenüber des "Schwanen"
Bild vergrößern Im Nachlass des Künstlers auch dieses Bild seiner Bernauer Heimat.

Bild vergrößern In diesem Selbstportrait zeigt sich Franz Winkler auf einem Schlachtfeld des ersten Weltkriegs. Der Künstler musste an zwei Weltkriegen teilnehmen - seine KURZBIOGRAFIE können Sie weiter unten downloaden.
Bild vergrößern Auf diese mystische Weise portraitierte der Künstler seine Verwandtschaft