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Historische Gasthäuser
Neudenau
Gasthaus Falken
Kontakt zum Gasthaus

Rolle in der Geschichte

Aus der Chronik des August Nonnenmacher

Beim Wirt Theodor Grißlich logierten sich 1868 die Eisenbahner-Beamten ein. Auch im Falken war ein "Bureau". Im Juni desselben Jahres wurde der Telegraph im Gasthaus ZUM FALKEN errichtet. Dies war ein großes Ereignis. Ab 1845 war die Übertragung durch Morsezeichen auf große Entfernung möglich, und 1855 gab es den Typendrucktelegraphen.
Als das Schloss von der Witwe des Grafen von Leiningen mit dem Schlossgarten verkauft wurde, erwarb der Falkenwirt Grißlich einen Teil des Schlossgartens und errichtete auf diesem Gelände eine Kegelbahn, die später mit dem Grundstück an den neuen Besitzer Theodor Frank überging. Im Falken fand 1886 das Cäcilienfest statt, ein Zeichen, dass sich die Vereine bei Theodor Grißlich wohlgefühlt haben. Es spielte sich gesellschaftliches und kulturelles Leben dort ab. Als nach dem 2. Weltkrieg Flüchtlinge nach Neudenau kamen, wurde die Kegelbahn in Wohnungen umgebaut.
Bild vergrößern Oben: Theresia und Theodor Frank, die Urgroßeltern von Rainer Fallmann. Dass "ihr" Falken bis heute eine lange und
Bild vergrößern wesentliche Rolle in der Neudenauer Gasthausgeschichte spielt, zeigt das Wappen von Benedikt Grießlich (siehe Kapitel "Die Wirtsleute"), welches offenbar seit den Zeiten der Romantik den Eingang des Gasthauses schmückt

250 Jahre Gasthaus Falken und 40 Jahre Rainer Fallmann

Im Juni 2018 wurde im historischen Falken groß gefeiert, denn nicht nur das Gasthaus weist eine respektable Geschichte auf... Rainer Fallmann übernahm bereits 1978 das Traditionshaus von seiner Mutter und kann auf stolze 40 Jahre als amtierender Falkenwirt zurückblicken. Zwischenzeitlich ist er eine Neudenauer Institution. Im Sommer 2018 veranstaltete "unser Rainer" ein großes Fest, bei dem er auch angemessen geehrt wurde... (weitere Bilder davon gibt es hier demnächst als Download).
Bild vergrößern Nach etwas ernstem Beginn kam bei...
Bild vergrößern Überreichung der Glückwunschtafel doch noch Freude auf (zum Vergrößern anklicken).

Künstlerisch begabte Familie

Josef Frank, der Großonkel von Rainer Fallmann, schuf viele sehenswerte Gemälde von Alt - Neudenau und seiner Umgebung (unten eine kleine Auswahl). Seine Bilder können überall im Falken bewundert werden - bitte auch die Nebenräume beachten.
Bild vergrößern Eine Gasse in Neudenau - man sieht, dass es noch vor jedem Haus einen Misthaufen gab. 1956 wurden im Ort noch über 3000 Hühner und 600 Schweine gehalten. Rechts: Das Rathaus mit dem bekannten Brunnen.
Bild vergrößern
Bild vergrößern So sah es an der Jagst aus
Bild vergrößern Gangolf-Kapelle (s. "Die Anreise")

Ein Maler... und ein Musikant

Rainer Fallmanns Großvater Alois war ein begeisterter Musikant...
Bild vergrößern ...er spielte im Musikverein den Kontrabass.
Bild vergrößern Kleine Entdeckung nebenbei: "Der Falke im Falken"

Bilder

Ansicht um 1900; Karte ist 1912 gelaufen - der Zusatz i.B. weist auf die Zugehörigkeit zum früheren Bundesland Baden hin... siehe auch folgende Bilder
Ausschnitt des vorhergegangenen Bildes: Bahnhof und Jagstbrücke. Eine aktuelle Ansicht des Bahnhofs finden Sie im Kapitel "Die Anreise" (ganz unten)
Ansichten von Neudenau um 1960
Diese Ansichtskarte ist 1975 "gelaufen" - siehe folgendes Bild...
Interessant, dass rechts noch ein Badisches Wappen den Stempel "Malerisches Neudenau" ziert. Die Kreisreform war ja bereits 1973 - siehe Kapitel "Das Gasthaus".
Neudenauer Zünfte Tradition: vor der Zunftlade beim Gebot - siehe Kapitel WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
die geöffnete Zunftlade der Reichzunft aus dem 17. Jahrhundert
Seite aus einem Zunftbuch
Türsturz über dem Eingang mit den Initialen B.G. Benedikt Grißelich und einem Ochsenkopf als Zeichen, dass er Metzger war