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Historische Gasthäuser
Haslach
Gasthaus zur Kanone
Kontakt zum Gasthaus

Rolle in der Geschichte

Zeitzeuge für das ehemalige Obere Tor und Wiege der Haslacher Narrenzunft

Die Maler- und Wirtefamilie Thoma besaß das Gasthaus bis Ende der 1980er Jahre. Drei Generationen Thoma waren Bierbrauer UND Kunstmaler. Dem ersten Kanonenwirt und Erbauer des Hauses, Xaver Thoma, folgten Rudolf und wieder Xaver (Sohn von Rudolf) - siehe Infotafel im Bild unten. Innerhalb dieser drei Generationen war die "Kanone" ein Zentrum von Kunst und Musik in Haslach.
Rudolf Thoma war zudem ein großer "Fasnachter" und gründete die Haslacher Narrenzunft. Noch heute findet nach dem Wecken das Traditionelle Treffen zur Kartoffelsuppe am "Schmutzigen Donnerstag" pünktlich um 06.30h früh in der "Kanone" statt.
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Bild vergrößern Das Obere Tor in Haslach (links auf einem Gemälde von Sandhaas*), daneben die Kanone. das Tor wurde 1831/32 abgerissen. Die Steine der Treppe (oben) sollen aus den Resten des ehemaligen Oberen Tors stammen.

Die Thoma Gemälde (weitere Gemälde sehen Sie in den Kapiteln ENTDECKUNGEN IM GASTHAUS + HISTORISCHE ANSICHTEN) bieten sowohl hintergründigen Humor als auch Dramatik. Vor allem aber sind sie ein hervorragendes Zeitdokument.

* Ölgemälde um 1830; Carl Sandhaas Ausstellung Haslach; Abb. Nr. 68 --- Bitte melden, falls versehentlich Copyright verletzt wurde
Bild vergrößern Interessant ist es, die heutige Strassensituation mit dem Bild von den den drei Zechern zu vergleichen, welche gerade aus der "Kanone" kommen. Das Bild ist in der Gaststube über dem Ausgang angebracht. Sie werden erkennen, daß außer dem fehlenden Stadttor
Bild vergrößern in der Haupt- und Engelstrasse die städtebauliche Situation von 1803 noch mit der heutigen vergleichbar ist. Auch das Fachwerkhaus, rechts im Thoma Bild, steht noch. Ebenso der Brunnen - gegenüber des Eingangs zur "Kanone", am anderen Ende des Platzes

Sie sind bei einer Wolfsjagd in Rußland dabei - aber total entspannt

... denn Sie sitzen gemütlich bei einem Viertele und betrachten gerade die berühmten Thoma-Wandgemälde im "althistorischen Gasthaus zur Kanone".
Der Angriff eines Tigers im Bild "Straßen Vermessung in Indien" ist farblich und bilddramatisch genauso beeindruckend wie die erwähnte Wolfsjagd (wo man die Meute mit einem Wildschweinköder vor die Flinte lockt). Details sind akribisch ausgearbeitet und die Farben leuchten "wie neu" .... dank der permanenten Restaurierungen (zuletzt 2014).
Bild vergrößern Von Rudolf Thoma stammen die "Wolfsjagd in Russland" (1863)
Bild vergrößern ...und die dramatische "Straßenvermessung in Indien" (1876)
Bild vergrößern Kurt Sütterlin weist auf die perfekten Detailansichten
Bild vergrößern (rechts vom Stuhlbein ist Haslach zu sehen) des Bildes "Waldteufelseiche auf dem Rotkreuz". Es wurde von Rudolf Thomas Sohn, Xaver Thoma (1856-1936), geschaffen.

Bild vergrößern Alle Bilder dieser Seite sind AUSSCHNITTE der großflächigen Wandgemälde im Gasthaus zur Kanone
Bild vergrößern "Die Weibertreu von Weinsberg" stammt von Rudolf Thoma, gelernter Brauer, der zudem die Malerei in München studiert hatte. Es entstand zu dem berühmten Haslacher Fasnachtspiel von 1876, bei dem die Fasentfigur des Ranzengardisten geboren wurde.

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