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Historische Gasthäuser
Müllheim
Gasthof Engel
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Gasthof Engel




Das Markgräfler Land ist eine Jahrtausend alte Kulturlandschaft mit milden, „lieblichen“ Lagen, welche sinnvollerweise für den Anbau eines hervorragenden Weines genutzt werden. Die geschichtsreiche Stadt Müllheim gilt als „Herz“ oder Zentrum des Markgräflerlandes (siehe Link ganz unten).

Müllheims eigentliche „Haupt – Straße“, die das Zentrum von West nach Ost durchquert ist die Werderstraße. An diesem wichtigen Verbindungsweg fällt in Richtung Badenweiler linker Hand bereits von weitem ein gepflegtes Anwesen in südlich leuchtenden Magenta Farben auf: der historische GASTHOF ENGEL.
Bild vergrößern Der Gasthof Engel in Müllheim, wie wir ihn heute kennen,
Bild vergrößern ... hat seinen baulichen Charakter bewahrt (Foto aus den 1920er Jahren).
Bild vergrößern Wenige Meter hinter dem Traditionsgasthof kommt Müllheims Hausberg "Blauen ins Blickfeld...
Bild vergrößern ... gegenüber -in westlicher Richtung- die Werderstrasse Richtung Innenstadt.

Heute wird der traditionsreiche Müllheimer Gasthof von zwei Generationen der Familie Vasileiou bewirtschaftet. Eine erfreuliche Kontinuität ist sowohl in der Anknüpfung an die badischen Bewirtungstraditionen bis hin zur bodenständigen Küche fest zu stellen. Alteingesessene Gruppen und Vereine halten im Engel Ihre Treffen ab, was für das Niveau und die Qualität des Hauses spricht.

Die Engel-Wirtshausgeschichte begann bereits 1815 als Josuar Muser die Konzession zur Führung einer Wein, Bier- und Kaffeestube mit Billard beantragt.


...auf den Spuren des alten "Bähnli":
Bild vergrößern Prächtige Ziele im Markgräflerland: die Stadt Müllheim (mit Kirschblüte + Römerberg)...
Bild vergrößern und dem Traditionsgasthof "Engel" in dem die Badische bzw. Markgräfler Küche gepflegt wird
Bild vergrößern Auf diesem Kartenausschnitt ist der Verlauf des ehemaligen Schmalspurzugs (dem "Kurgastexpress") nach Badenweiler eingezeichnet,
Bild vergrößern ...sobald Sie stadteinwärts auf der Werderstraße sind, fahren Sie bis zum "Engel" die gleiche Strecke wie einst das "Bähnli".

Als klassische Anreise zum Engel sei von der B3 (Lörrach - Freiburg) kommend der Weg des alten "Müllheimer Bähnli" empfohlen.

Sie fahren via Südtangente Richtung Ortsmitte und dann zweigen Sie gleich links in die "Unterstadt" ab. Das beschert Ihnen als erstes eine herrliche Platanenallee und entlang der Hauptstraße sehenswerte historische Hofanlagen, die von einer wohlhabenden Winzergeschichte erzählen.
Sodann biegen Sie bei der Margarethenkirche sich links haltend auf die bereits bekannte Müllheimer Prachtstraße (Werderstr.) ein. Der "Engel" hat die Hausnummer 63, vor seinen Fenstern fuhr bis die Strecke 1955 stillgelegt wurde.

- zum "Bähnli" bitte auch im Kapitel Anekdoten & Mehr nachlesen-

Der Anreiseplan wurde unter Verwendung des "Stadtplan Müllheim" der Touristik-Information / Stadtmarketing erstellt.
Bild vergrößern Moltkeplatz um 1900 - der Pfeil zeigt in etwa den Standort für die aktuelle Fotografie rechts
Bild vergrößern Hier kommen Sie bei der Anreise durch: der Moltkeplatz heute - Pfeil zeigt Standort des "Engel"

Bilder

Abzweig Zunzinger Straße (siehe Kapitel "Anekdoten & Mehr")
Blick nach Westen zur Stadtmitte...
... nach Osten, Richtung des Hausbergs BLAUEN
Klassische markgräfler Atmosphäre...
in der holzgetäfelten...
Gaststube.
Klassische Elemente auch bei den Speisen (z.B. Wild)...
...scheint gut an zu kommen.
Im Uhrenstüble können Sie ruhig...
etwas genauer hin schauen.
Hier kann auch dieses schöne Gemälde des Weilertals bewundert werden
Abgang zum Gewölbekeller mit der rund 200 Jahre alten Tür
Nur wenige Meter vom Engel entfernt: das bereits erwähnte ehemalige Rathaus (bis 1955) - hier war eine zentrale Haltestelle des Bähnli - siehe unter Weiterführende Informationen
Das Amtshaus, 1725 - 1729 errichtet, ist Müllheims bedeutendster Barockbau...
... über dem Segmentbogenportal ist das Allianzwappen der Markgrafschaft Baden Durlach angebracht. Es ersetzt das bei der 1848er Revolution abgeschlagene Wappen.
Die Müllheimer Martinskirche ist kulturgeschichtlich sehr bedeutend. Sie war einst Kernstück eines römischen Landgutes auf dessen Ruinen sie erbaut ist. Herausragende Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert zeigen Szenen des jüngsten Gerichts.
Noch ein paar Müllheimer Impressionen (oben Klemmbach, Richtung ehem. Viehmarktplatz)...