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Historische Gasthäuser
Müllheim
Gasthof Engel
Kontakt zum Gasthaus

Rolle in der Geschichte

An der nobelsten Strasse

Müllheims wichtigste Verbindungslinie ist die Werderstraße. Fritz Fischer (siehe "Weiterführende Informationen") bezeichnet sie als seit je her "Müllheims nobelste Straße". An dieser städtischen "Hauptschlagader" liegt zum östlichen Ortsein- bzw. ausgang hin der Gasthof Engel.

Eine geschickt gewählte Location, denn nicht nur Fuhrleute vergangener Zeiten schätzten sicher diese Einkehrmöglichkeit zur Stärkung, bevor es weiter ging in Richtung Badenweiler, verbunden mit einem mühevollem Aufstieg am steil abfallenden Ölberg.
Bild vergrößern Müllheims "nobelste Straße" in den frühen 1980ern
Bild vergrößern ...und um 1960.
Bild vergrößern Gegenüber des "Engel" steht die (katholische) Kirche - hier ein Blick aus dem winterlichen Biergarten.
Bild vergrößern Weshalb der "Engel" ein Bahnhof war steht im Kapitel WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN

Zur traditionellen Rolle eines Gasthauses

...gehört es, Heimstatt für örtliche Stammtischrunden zu sein. Im "Engel" finden verschiedene regelmäßige Gruppen-Treffen statt, aber eine ganz besondere Runde möchten wir nun kurz vorstellen, es sind... Die Lehrer
Bild vergrößern Welcher dieser freundlichen (ehemaligen) Lehrer mag der
Bild vergrößern "Uhrendoktor" sein, welcher der "Turniertänzer" oder der "Mathematiker"? - gleich im Download unten nachschauen!

"Holz in der Hütte"

Zunächst muss die gediegene Ausstattung des Gasthofes unter Verwendung des natürlichen Baumaterials "Holz" gelobt werden. Ein klassisches Element der Innenausstattung das aber leider immer mehr verschwindet ist eine behagliche, den Raum von innen "kleidende", Holzvertäfelung.
Bild vergrößern Das naturnahe Element Holz schafft nicht nur Behaglichkeit sondern auch ein gesundes "Mikroklima" im Gastraum.
Bild vergrößern Lobenswert: die umlaufende Holzvertäfelung wurde erhalten!
Bild vergrößern OBEN- Gemälde mit integrierter Uhr (Frankreich um 1860) waren beim gehobenen Bürgertum des 19. Jahrhundert beliebt. RECHTS- "Bilduhr" mit schwarzwälder Motiv
Bild vergrößern

Beim Betreten des "Uhrenstüble" vermuten Besucherinnen und Besuchern richtig, wenn sie annehmen dass im "Engel" wohl jemand ein Faible für historische Uhren hat. In der Tat haben es alte Zeitmesser dem Küchenchef und Inhaber Peter Hahn angetan.
Sie können diese herrlichen antiquarischen "Kinder des Chronos" bewundern während Sie sich beispielsweise den Wildschwein Sauerbraten (eine Spezialität des Hauses) nebst trockenem Markgräfler Spätburgunder munden lassen.
Bild vergrößern Straßburger Standuhr von 1750
Bild vergrößern Das Uhrenstüble

Bilder

Auf diesem Bild (um 1914) ist ebenfalls noch die Türe zur Zunzinger Straße hin zu sehen, wie 1913...
.. auf dem oberen Bild noch die Tür und ...schwupp nur noch ein Fenster statt der Tür zur Zunzinger Straße (wahrsch. in den 1920ern verändert).
... bis zum Jahr 2000 war dann weder Tür noch Fenster auf dieser Hausseite...
... bis Peter Hahn bei der Rnovierung das Fenster wieder frei legte.
Eingangsbereich des Engel um 2000 (schöner Blumenschmuck am Haus ist hier Tradition!)
Die Bilder aus dem Fotoalbum (1940er Jahre) der Vorgängerfamilie Strohmeier zeigen unter anderem, dass der Engel auch ein stattliches landwirtschaftliches Anwesen war.
Es folgen historische Ansichten aus Müllheim...
.. bis in die 1960er Jahre war in Müllheim noch stark vom entschleunigten markgräfler Lebensstil geprägt.
11 Großherzog Friedrich -Kaserne des 7. Badischen Inf. Reg. Nr. 142
Motiv einer Karte, gelaufen 1909 - von den Müllheimer Schwestern Frieda, Babette und Liesel Krauß nach Yokohama, Japan (!!).
Nun noch ein paar optische Leckerbissen für alle Liebhaber/innen des ehemaligen Bähnli, von Müllheim, am Engel vorbei, nach Badenweiler...
Das Bähnli wurde zunächst als Dampfeisenbahn betrieben...
Gleisverlauf Werderstrasse...
bei der evangelischen Kirche und dem Postamt (Quelle: http://www.müllheim.de/)...
Bahnverlauf an der Turnhalle
Lithografie um 1900 - das Bähnli fährt von Badenweiler kommend am ehemaligen Löwen in Niederweiler vorbei.
Endstation Bahnhof Badenweiler (um 1930)
Letzte Fahrt des Bähnli im Mai 1955.