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Historische Gasthäuser
Freiburg
Greiffenegg Schlössle
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Anekdoten & Mehr



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Bild vergrößern Auf den strategisch wichtigen Schlossberg* setzten die Herzöge von Zähringen 1091 ihre Hauptburg. Aus der rund 1000jährigen Schlossberg- und Burggeschichte entstanden interessante Sagen. Im Bereich der ehmaligen Unterburg wurde
Bild vergrößern das Greiffenegg Schlößle errichtet - s. Kapitel "Rolle in der Geschichte" + "Weiterführende Informationen"
Bild vergrößern Der Freiburger Hausberg ist auch "Schicksalsberg" der Stadt. Hier im Bild mit Burghalde und Schwabentor, nach R.M. Deutsch, 1549
Bild vergrößern Die Sage von der Burgfrau auf dem Schloßberg (Texte und BILDER zum VERGRÖSSERN anklicken). Aus: J. Schmitt, Sagen und Geschichten aus dem lieben Badnerlande, um 1900.

* Bild: Kupferstich aus D. Meisner, Politisches Schatzkästlein, 1. Buch, Frankfurt 1625
Bild vergrößern Die Sage vom Mädchenkreuz handelt ebenfalls am Schlossberg (aus "Schwarzwald-Sagen", Diedrichs Verlag 1930)
Bild vergrößern Das Schlossberg - Kreuz auf einer Ansichtskarte, die am 18.03.1916 versandt wurde.

Der Schlossberg - Freiburger "Schicksalsberg"

Allen Geschichtsinteressierten sei bei ihrem Besuch im Greiffenegg Schlössle empfohlen, sich mit der spannenden Geschichte des Freiburger Hausbergs zu beschäftigen, für den das "Schlössle" gewissermaßen als "Pforte" dient.

Bitte beachten Sie dabei auch die sachkundigen Arbeiten des Schlossberg Kuratoriums (siehe Link-Angebot unten auf dieser Seite).

Bereits zu Römerzeiten soll auf dem vorderen Abhang des Schlossberges ein Wachtturm gestanden haben (lt. H. Schreiber, 1820). Eine Burg, deren Erbauer Herzog Bertold II. von Zähringen war, ist jedoch urkundlich erst 1216 nach gewiesen. Die Baukunst der Zähringer ist berühmt und kann an den noch bestehenden Burgen (Breisach, Schweiz) bewundert werden.
Bild vergrößern Diese Ansicht auf einem Holzschnitt des R.M. Deutsch von 1549 zeigt den Stand eines erneuten (nach Zerstörung von 1366) Ausbaus ab 1513. Ab 1525 auch als Schutz gegen die aufständischen Bauern. RECHTS Kupferstich von 1589 (G. Sickinger)
Bild vergrößern Das weiße Quadrat (Bilder zum Vergrößern anklicken) zeigt in etwa die Lage des Greiffenegg Schlössle.

In den folgenden Jahrhunderten wechselten auf dem Schlossberg Schlösser, Burgen und Befestigungsanlagen unterschiedlicher Herrschaften.

Von besonderem Interesse sind die unter französischer Besatzung (1677–1679) von Sébastien Le Prestre de Vauban errichteten befestigten Anlagen, welche ein gewaltiges Ausmaß hatten und fast den gesamten Schlossberg überzogen.

Vor ihrem Abzug sprengten die Franzosen 1744/45 die gesamte Befestigungsanlage und es blieben nur ein kläglicher Schuttkegel und der Halsgraben übrig.

Auf den überwucherten Trümmern eines unteren Vorsprungs des Schlossbergs ließ der österreichische Regierungspräsident Hermann von Greiffenegg 1805 eine Residenz errichten. Dieses in der Bevölkerung Greiffeneggschlössle genannte Gebäude ist heute das gleichnamige Restaurant mit den ganzen Vorzügen einer exponierten Lage und der herrlichen Terasse.
FJ Ebner, März 2015

UNTEN:
Ansicht um 1700 mit den kompletten Vauban-Befestigungsanlagen. Zur Identifizierung des Greiffenegg Schlössle - Standortes bitte am Schwabentor orientieren. Das heutige "Schlössle" liegt im Gebiet des früheren untersten Mauerrings der Vauban Festung.
Bild vergrößern Zum Vergrößern anklicken