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Historische Gasthäuser
Laufenburg-Luttingen
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Anekdoten & Mehr

Ein Pfarrer und Kriegsherr

Ludwig XIV. (1643 - 1715), der "kriegslüsterne und eroberungswütige Franzosenkönig" (K. Sutter) überzog das Hochrheingebiet zwischen 1678 und 1714 mit Mord und Plünderung. Johann Caspar Albrecht, Pfarrherr zu LUTTINGEN, wurde im pfälzischen Erbfolgekrieg zunächst als Feldkaplan einberufen. Was er dabei außer geistlichem Beistand leistete ist nicht bekannt. Es muss aber Einiges gewesen sein, sonst hätte er nicht 1703 unmittelbar das KOMMANDO über die Hauensteiner Landmiliz im Range eines Obristen erhalten.

Seit dieser Zeit kämpfte der unerschrockene Geistliche mit seiner Schutztruppe, dem so genannten "Hauensteiner Landfahnen" erfolgreich gegen den marodierenden Feind (z.B. 1704 Sieg gegen die Franzosen bei Menzenschwand). 1707 betonte der Oberbefehlshaber der kaiserlich-habsburgischen Truppen, dass "Albrecht seine Pflicht erfüllt... und durch bewaffnete Verteidigung der Schwarzwaldpässe dem Volke nützliche Dienste geleistet" habe.
Lesen Sie mehr über die einmalige Geschichte der Grafschaft Hauenstein, zu der auch LUTTINGEN gehörte, im Kapitel "Weiterführende Informationen".
Bild vergrößern Fähnrich aus der Grafschaft Hauenstein (ehemals Vorderösterreich). Die Hauensteiner Kampftruppe, der "Landfahnen", musste für die Herrschaft Österreich kämpfen. RECHTS- Epitaph für J.C. Albrecht in der...
Bild vergrößern ... Luttinger Kirche**
Bild vergrößern DIE FLÖSSEREI ist eines der ausgestorbenen Gewerbe am Hochrhein. Viele Luttinger haben früher als Flößer gearbeitet, siehe dazu Bericht über Valentin Bögle, den letzten Flößer vom Hochrhein (unten, als Download). Diese Lithografie zeigt, wie bei Murg
Bild vergrößern die einzelnen Stämme mühevoll von Weidlingen (kleinen Booten) aus wieder zusammengeführt werden. Das Floß wurde aufgelöst, um die Stromschnellen bei Laufenburg (oben; Gemälde von Hugo Kaiser, Luttingen) in einzelnen Stämmen zu überwinden.

Eine hervorragende Dorfchronik wurde 1988, zum 1200jährigen Bestehen Luttingens, herausgegeben. Daraus verwendete Bilder in diesen Kapiteln zum "Kranz" sind mit ** gekennzeichnet.

Freie, keiner Obrigkeit untertane Leut...

Lesen Sie hier in Kürze über die ungewöhnliche Selbstverwaltung der Grafschaft Hauenstein (zu der auch Luttingen gehörte) und den Freiheitskampf einer Gruppe von Waldbauern, die sich "Salpeterer" nannten...
Bild vergrößern Eine Hauensteiner Fahne von 1820 befindet sich im Heimatmuseum Rickenbach. RECHTS: Siegel der Grafschaft Hauenstein (mit...
Bild vergrößern Tanne und Eichhörnchen) aus dem 17. Jahrhundert. Bilder: Paul Eisenbeiss
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Bild vergrößern Links: Artikel von Hans Matt Willmatt über die letzten Salpeterer von LUTTINGEN (Südkurier 1959); oben: Hans (Johann) Gassmann, geborener Hauensteiner, gilt bei Vielen als der "letzte Salpeterer".

Ein Luttinger zeigt München wo der Hammer hängt

Nicht ohne Stolz dürften Luttinger/innen vernommen haben, dass der bis dato ungeschlagene "Haut-den-Lukas-Rekordträger" Claus Tröndle in Luttingen geboren wurde.
Der Modefotograf und Weltenbummler hat sich zwischenzeitlich in München niedergelassen. In seinem Herzen ist er "Hotzenwälder" geblieben und versieht daher auch das Amt eines Einungsmeisters im "Förderverein Geschichte der Grafschaft Hauenstein" (siehe Link unten).
Bild vergrößern Weltgewandt in seinem Job als Fotograf in München (Bild: Tröndle) und verwurzelt in seiner Heimat am Hochrhein: ...
Bild vergrößern Claus Tröndle (Bild: Hanno Parschauer) wurde als "Einungsmeister der ehemaligen Grafschaft Hauenstein, Einung Hochsal" berufen - s. auch Link-Angebot unten