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Historische Gasthäuser
Merzhausen
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Die Wetterhexe - eine Sage aus dem Hexental (mit unschönem Ende) Hier der Originaltext aus "Schwarzwald-Sagen" von Johannes Künzig; E. Diederichs Verlag, 1930:
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Bild vergrößern Oben: Wetterhexe, Holzschnitt von1530 (Hans Weiditz, Quelle s.o.) Rechts: eine weitere Sage; diesmal über die Schneeburg - es geht um "wilde Sinneslust" und Vergebung...
Bild vergrößern Quelle "Sagen des Schwarzwaldes, W. Straub, Verlag Konkordia AG Bühl, 1963

Merzhausen und der "Hirschen" liegen am Eingang zum Hexental

Die seriöse, etymologische Erklärung des Namens:
es handelt sich um eine Abwandlung von HAGSENTAL - HAG steht für umhegtes Gebiet bzw. ZAUN. Dieses Tal beginnt südlich von Freiburg und verläuft über Merzhausen bis Bollschweil. Es trennt das Schönbergmassiv im Westen von den Schwarzwaldhöhen.
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Bild vergrößern Links: der alte Hexentalfussweg (Bild: Ebner); oben: Schönbergmassiv von Südosten (Bild: Andreas Schwarzkopf; https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/dee d.en)

Zwei Schlösser und das Kurt-Heynicke-Archiv

Das Jesuitenschloss liegt am nördlichen Schönberg. Die Jesuiten lehrten ab 1620 an der Freiburger Universität und erhielten 1635 den damaligen Gutshof von der Familie Schnewlin-Bernlapp von Bollschweil als Schenkung. Die Mönche errichteten 1666 das Herrenhaus und 1727 erhielt das Schlösschen seine heutige Form. Es diente den an der Freiburger Universität und dem kooperierten Gymnasium lehrenden Jesuiten als Erholungsstätte. Am Ende des Maimonats zog das gesamte Kolleg dort hinauf, um das convivium Magistrale, ein Festessen, einzunehmen.* Als der Orden 1773 aufgelöst wurde, fiel es an die vorderösterreichische Regierung. In der Folge wechselten die Eigentümer, überwiegend wurde das Schlösschen als Adelssitz genutzt. Seit 1985 ist das Weingut der 1298 gegründete Heiliggeistspitalstiftung Freiburg hier ansässig. 2007 wurden weitere Renovierungen durchgeführt (Schlosssaal und Schlossparkanlage zur Nutzung für Feierlichkeiten). Die erste Etage des Schlossgebäudes steht für Tagungen zur Verfügung.
Bild vergrößern Das Jesuitenschloss, Ansichtskarte um 1900
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* Aus "Vor den Toren Freiburgs, Schönberg-Batzenberg-Panorama" von Walter Fahl, Kehrer Verlag o.J. (ca. 1982)

Das alte Schloss
...ist ein zweistöckiges Fachwerkhaus mit Satteldach und Staffelgiebeln, das im 16. Jahrhundert, wahrscheinlich ebenfalls durch die Bollschweiler Adelsfamilie von Schnewlin, erbaut und bewohnt wurde. Das ehemalige Wasserschloss, auch "Bollschweiler Schloss" genannt, steht an der Straße Merzhausen-Au, nahe dem Ortsmittelpunkt. Im Inneren soll sich ein Fresko mit zwei Hirschen aus der Zeit um 1600 befinden.

Kurt-Heynicke-Archiv
Nachricht an Grethe Löschhorn: „Wenn ich Grethe Löschhorn wäre, wäre ich Mittwoch krank und führe zu Kurt Heynicke. Ich bin 6.43 an der Bahn und dann zu Hause. Liebst Du mich Grethe? Das Leben ist nicht lang… K.“ Der deutsche Schriftsteller Kurt Heynicke lebte von 1943 bis zu seinem Tode am 18. März 1985 in Merzhausen. Die Gemeinde Merzhausen hat den Nachlass gesichtet und archiviert - siehe Link, unten.
Bild vergrößern Das alte Schloß **
Bild vergrößern Kurt Heynicke (Bild: Gemeinde Merzhausen)