Startseite zum Kontaktformular zum Menü
Historische Gasthäuser
Schiltach
Adler 1604 - Boutique Hotel & Restaurant
Kontakt zum Gasthaus

Adler 1604 - Boutique Hotel & Restaurant

Bild vergrößern
Bild vergrößern Romantische Optik (Graphik* um 1900) und die Original-Bauaubstanz des 1604 erbauten Hauses begeistern die Betrachter noch heute
Bild vergrößern Bild: S. King



Schiltach wird erstmals 1275 als Pfarrort genannt. 1810 erfolgte der Übergang an das Land Baden. Besonders bekannt ist das ehemalige Flößerstädtchen, das heute im Kreis Rottweil liegt, wegen seiner herrlichen Fachwerkhäuser. Eines der schönsten Exemplare empfängt die Besucher gleich rechts nach Überqueren der Schiltach. Es ist der "Adler" - Traditionsgasthaus, Pforte zur Altstadt und historisches Aushängeschild.
Bild vergrößern Das ehemalige Stadttor und der markante Adler- Erker in der Situation um 1840*
Bild vergrößern
Bild vergrößern
Bild vergrößern

"Das Gathaus Adler dürfte seit seiner Errichtung das prächtigste und am besten ausgestattete Haus Schiltachs gewesen sein, lediglich übertroffen vom Rathaus..."

Zitat aus der bauhistorischen Dokumentation von Dipl.-Ing. Stefan King
.
* Die Grafiken im oberen Teil stammen von Karl Eyth.

Bekanntlich kann jahrhundertelange Geschichte in romantischer Kulisse sehr wohl auf stimmige Weise mit zeitgenössischen architektonischen Elementen harmonieren. Das beweist in vielen Details die 2017 vorbildlich abgeschlossene Renovierung des Hotel-Restaurant Adler 1604, wo historische Substanz und pfiffige Innenarchitektur sich gegenseitig veredeln. Weitere Beispiele in der Bildgalerie Streifzüge.

Der Erhalt dieses historischen Juwels war für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit. Dem Bauherrn, der Fiedler Vermögensverwaltungs KG, vertreten durch Dr. Thomas Fiedler ("...von Allem, was ich in den vergangenen über 30 Jahren gemacht habe, war der "Adler" die größte Herausforderung"), den Verantwortlichen der Stadt Schiltach sowie dem Architekten Horst Braun sei hiermit für die Rettung dieses Kulturdenkmals gedankt!

Einige kurze Eindrücke der zu stemmenden Schwierigkeiten bei der Renovierung des "Adler" können Sie im Kapitel Entdeckungen... erhalten.
Bevor nun in den weiteren Kapiteln die Hausgeschichte (Rolle in der Geschichte) und unsere freundlichen Gastgeber, Familie Meier (Die Wirtsleute), vorgestellt werden, hier noch zwei ältere Ansichten dieses faszinierenden Traditionshauses, welche den Charme der Jahre um 1950 vermitteln:

Essen & Übernachten

Küchenchef Roger Meier bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Koch. Leidenschaft und Liebe zum Kochen erhält er sich durch kontinuierliches Verbessern und weiter Entwickeln seiner sehr beachtlichen internationalen Erfahrungen auf Sterneniveau. Ambitioniertes Kochen dürfe und solle seiner Meinung nach durchaus "bunt & überraschend" sein.

Einige Impressionen aus Rogers kleinen, feinen -und bestimmt nicht alltäglichen- Karte finden Sie unten als Download.


EXKLUSIVES Inklusive ist das Motto bei den acht komplett renovierten Zimmern. Bequem, gemütlich und zeitgemäß sind alle Zimmer mit Kingsize-Bett ausgestattet. Frisches Obst & Room Service, WLAN, Smart / Kabel TV / Telefon... alles selbstverständlich, ebenso der barrierefreie Zugang. Voller Komfort innen und volle Historie beim Blick aus dem Fenster auf die Schiltacher Altstadt! Die Erker-Suiten werden übrigens mit einigen Bildern im Kapitel Streifzüge vorgestellt.

Unabhängig davon wie Sie anreisen ist der "Adler", die Pforte zur Altstadt gar nicht zu verfehlen.Wir bleiben hier jedoch unserer Tradition treu der Bahnanreise den Vorzug zu geben, denn Schiltach ist im Stundentakt mit Offenburg und Freudenstadt verbunden. Dabei können Sie auch gleich in die Schiltacher Eisenbahn-Geschichte einsteigen, die schon mit heftigem Streit um die Lage des Bahnhofs begann. Wichtige Lektüre für alle Bahnhistoriker und "Schienenküsser": Nächster Halt: Schiltach! von Dr. Andreas Morgenstern - s. Download unten.
Bild vergrößern
Bild vergrößern Links: Informationsbroschüre der Stadt Schiltach, erhältlich bei der Touri-Info
Bild vergrößern Bahnhofsbereich Schiltach um 1900 und
Bild vergrößern ...ca. 1960

Für alle bahnhistorischen Connaisseurs im Folgenden noch einige hilfreiche Quellen...

Bilder

Nach Jahren des Leerstandes strahlt der "Adler" wieder wie zu seinen besten Zeiten
... auch aus ungewöhnlicher Perspektive
Vor Beginn der Renovierung zeigten sich deutlich die Spuren der Zeit (Bild: S. King)
Zur gelungenen Rettung gehört auch die bestens renovierte Eingangstür aus massivem Eichenholz
Überhaupt sei, so Dr. Fiedler, die ganze Einrichtung "sehr edel" gehalten - der Thekenbereich beispielsweise liege "auf dem Niveau der S-Klasse"
Die historische Treppensituation (Bild: S. King)...
...wich dieser eleganten leichten Konstruktion mit Treppengeländer aus massiver Eiche (wohlgemerkt: das Haus ist barrierefrei!)
Ein echter Gewinn für die Gäste: im "Wahrzeichen" des Adler, dem exponierten Erker(raum) -Bild: S.King-,...
... kann nun behaglich übernachtet werden...
...und einen schöneren Platz im Herzen der Altstadt werden Sie schwerlich finden
Nicht zu vergessen: der große, helle Multifunktionssaal im ehemaligen Speicher
Vom Veranstaltungssaal aus kann auch ein Blick in die Erkerspitze geworfen werden
Von ganz oben nach ganz unten: der Gewölbekeller von 1604 (Bild: S. King)
Wohlverdient - der edle Tropfen aus Südfrankreich. Obwohl ihm das Haus sofort gefallen hat und er sein "Herzblut verbaute", war die Renovierung des Adler für Dr. Fiedler (Fiedler KG) "unendlich mehr Arbeit als ich mir jemals dachte" (und er ist Experte!)
Zentrale Lage des "Adler" in Nähe des Stadtmuseums (mit Tourist - Info) und Markzplatzes
Ein Spaziergang stadtaufwärts zur...
...Burgruine bietet einen herrlichen Rundblick über...
...Schiltach und Umgebung...
... und neue Perspektiven des "Adlers".
Stimmungsvoller Abschluss des Streifzugs im Gerberviertel