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Historische Gasthäuser
Sasbachwalden
Hotel Restaurant Café Engel
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Hotel Restaurant Café Engel




Wer nach Sasbachwalden kommt, wird in der Erinnerung immer ein außergewöhnliches Bild vor Augen haben: die vielen Fachwerkhäuser im alten alemannischen Stil mit ihren Balken, Streben, Stützen als Ständer- oder Riegelfachwerk.
An einem ganz besonderen dieser denkmalgeschützten Fachwerkbauten kommt fast keiner vorbei: direkt im historischen, Ortskern hat der "Engel" seit über 250 Jahren sein Domizil.
Bild vergrößern Winter: die Fußspuren führen...
Bild vergrößern zum Ziel - innen bietet der Engel wärmende Destillate.

Werfen Sie ruhig einen "wissbegierigen" Blick auf die Frontseite des einladenden Gasthauses. In der eingravierten Inschrift erkennen wir nicht nur das Geburtsjahr 1 7 6 4, sondern auch bereits den Namen DECKER. In den Unterkapiteln Die Wirtsleute und Rolle in der Geschichte (hier sehen Sie auch eine Ansicht des Ursprungsbalkens) erfahren Sie mehr über die lange und spannende Geschichte der Weitergabe von Traditionen und Werten von einer Generation zur nächsten.

Den ehemaligen Saal des Gasthauses, der in früheren Zeiten Veranstaltungsort für (politische) Versammlungen, Konzerte und Theateraufführungen war, gibt es leider nicht mehr. Sich an geänderte Wünsche anzupassen gehört eben zur normalen Dienstleistung eines gastlichen Hauses. Trotzdem wird im "Engel" noch Tradition gepflegt - jedoch weltoffen, eben
herzlich - badisch - stimmig
Bild vergrößern Der Engel zeitlos in den 1960er
Bild vergrößern ...und 1970er Jahren

Essen & Übernachten

"Badisch-elsässisch" nennen die Engel-Wirte ihre Küche. Aber sie ist so viel mehr. Sicher ist die regionale Bodenständigkeit auch in der Küche Pflichtprogramm, verbunden mit Frische und Produktqualität auf höchstem Niveau. Immerhin hat sich Herbert Michael Decker schon 2001 den begehrten Bib Gourmand des Michelin erkocht. Eine Auszeichnung, die Feinschmecker aus weitem Umkreis anzieht. Erwähnenswert und eine Sünde wert sind auch die Kuchen und Torten, die der Chef des Hauses persönlich herstellt.

Mit Schwiegersohn und Küchenchef Christian Mamber (berufliche Laufbahn siehe im Untertitel "Streifzüge" Bild 11) hat er bereits seit 2005 einen Verbündeten in der 2010 komplett erneuerten modernen Küche. "Gemeinsam geht's besser" war auch der Gedanke für das "Dinner-Jumping", bei dem fünf Gasthäuser in Sasbachwalden mitmachen. Die Gäste "hüpfen" dabei von Gasthaus zu Gasthaus und von Gang zu Gang. "Dinner-Jumping Open-Air" nennt sich das Ganze, wenn fünf Sasbachwaldener Gastronomen zu einer kulinarischen Weinwanderung einladen.

Wer möchte da nicht länger verweilen? Die Zimmer (siehe Kapitel Entdeckungen im Gasthaus kann man ohne Übertreibung als luxuriös bezeichnen. Eben nach "Saschwaller Norm" = entweder wir machen's richtig oder lassen es ganz! Ein Luxus jedoch, der nicht abhebt sondern bodenständig bleibt.

Texte: Brigitte Schäfer * Bilder: Schäfer, Ebner, Archiv Engel

Der Weg nach Sasbachwalden führt am schnellsten über die Autobahn A5. Vom Autobahnanschluss Achern sind es nur noch rund 10 Kilometer bis zum Ziel. Wer schon auf der Anreise etwas von der Ortenau kennen lernen möchte, dem seien die Ausfahrten Appenweier oder Offenburg empfohlen. So könnte die Anreise nach Sasbachwalden über Durbach und/oder Oberkirch erfolgen.
Bild vergrößern Zwischen der Schwarzwaldhochstraße und Sasbachwalden liegt die Ruine Hohenrode (11.Jhd.), auch Brigittenschloss genannt und bietet einen Blick bis in die Rheinebene.
Bild vergrößern Aus Richtung Offenburg empfiehlt sich ein Abstecher in das Weindorf Durbach, überragt vom weithin sichtbaren Schloss Staufenburg (siehe www.historische-weingueter.de)

Oberkirch liegt am Eingang des Renchtals in den Schwarzwald 12km nordöstlich von Offenburg. Im sehenswerten Rathaus befindet sich das Heimat- und Grimmelshausenmuseum. Romantisch ist ein Spaziergang durch den historischen Ortskern. Die Bachanlage mit dem Mühlbach wird gesäumt von wunderschönen Fachwerkhäusern. Überragt wird Oberkirch durch die aus dem 11. Jahrhundert stammende Ruine Schauenburg.

Durbach, eingebettet in Rebhänge ist ein typisches Wein- und Winzerdorf. Das Wahrzeichen des Ortes, Schloss Staufenberg, vermittelt badische Geschichte pur. Im 11. Jahrhundert von den Zähringern erbaut ist es seit 1832 im Besitz der Markgrafen von Baden. Man genießt von dort oben einen herrlichen Blick auf die umliegenden Weinberge und den Ort, aber auch darüber hinaus bis in die Vogesen.

Bereits kurz vor Sasbachwalden bietet sich noch der Besuch der Burgruine Hohenrode an. Die mittelalterliche Burg entstand im 11. Jahrhundert und wurde aus Granitstein errichtet. Nach 1820 wurde sie auch Brigittenschloss genannt. Namensgeber war wohl die irische Heilige Brigitta, die Patronin der Kirche von Sasbach, der damals auch die Wälder um das Brigittenschloss gehörten.

Bilder

-Alte Baumtrotte- Diese Traubenpresse wurde im Jahr 1860 erbaut und war bis etwa 1930 in Betrieb
"Himmel auf Erden" - Skulptur des Sasbachwaldener Künstlers Klaus Olenik
Fachwerkhaus in frühlingshafter Umgebung
Detailansicht eines Saschwaller Fachwerkhauses
Das Reich des Küchenchefs Christian Mamber
Theilzettel
Zeichnung des Engel von einem unbekannten Künstler
Berufliche Laufbahn des Christian Mamber
Einer von 10 Schnapsbrunnen rund um Sasbachwalden, die an Aussichtspunkten zur Rast einladen.
Dorfstube und Winzerstube
Schwarzwälder Schilderuhr
Der "Engel" in seiner ganzen Größe