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Anekdoten & Mehr



Als Haltingen noch Bahngeschichte schrieb...
Bild vergrößern Über Haltingen und seine "Bähnler" werden an dieser Stelle demnächst einige Anekdoten zu finden sein...
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Bild vergrößern Zur Zeit (2017) verändert sich das Bild der Bahn(anlagen) in Haltingen gewaltig. Das Stellwerk oben im Bild wurde bereits vor längerer Zeit abgerissen.
Bild vergrößern Zum Thema "Bahn- & Bausünden" s. auch "Weiterführende Informationen".

Hier noch eine familiäre "Überlieferung":

Appetit vergangen Peter Biechele stammt aus einer Metzgerdynastie. Sein Großvater, der Vater und die beiden Onkel, sein Bruder sowie seine drei Patenonkel - alle sind bzw. waren gelernte Metzger. P. Biechele selbst ist gelernter Koch und vermutet, dass ihm vielleicht die gut gemeinte Gabe eines alten Hausmittels den Metzgersberuf verleidete. In seiner Kindheit in den 1940er Jahren sei es üblich gewesen kranken Menschen zur Stärkung Kalbshirn zu verabreichen. "Wenn Du lauter Metzger in der Verwandtschaft hattest und einmal krank warst, haben sie dich mit dem Zeug zugeschüttet - ich kann Kalbshirn nicht mehr sehen".

Einst eine Eisenbahner Hochburg

Reben und Obst waren jahrhundertelang Haltingens Haupterwerb und wurden durch Genossenschaften vermarktet. Dann kam im 19. Jahrhundert die Bahn und veränderte Haltingen von Grund auf. Das geschah sogar deutlich bevor die nahegelegene wichtige Station (Weil-) Leopoldshöhe ihren Bahnanschluss bekam. An einstige "Bähnler-Herrlichkeit", die ganze Generationen von Eisenbahnern im "Unterdorf" beschäftigte, erinnert nur noch wenig. Immerhin betreibt die Deutsche Bahn in Haltingen noch ein Bahnbetriebswerk. Das Schienennetz des Rangierbahnhofs umfasst Haltingen und die Anlagen der Leopoldshöhe (siehe Link - Verzeichnis ganz unten).
Bild vergrößern 1850/51 wurde Haltingen Endstation der Rheintalbahn (oben Bau-Teilabschnitt Basel; Bildrecht * siehe Kapitel "Das Gasthaus"). Zwischen den "Bähnlern", die nun in großer Zahl
Bild vergrößern am Ort arbeiteten und den "Ureinwohnern" gab es manchen Zwist (Oben: der Bahnhof um 1960).
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Bild vergrößern Die Haltinger Eisenbahnerkantine

Auf den beiden Bildern oben ist links der Weg (2017) Richtung ehemaliger Bahnkantine zu sehen, sowie ein Bild der legendären Eisenbahnerkantine aus den frühen 1970er Jahren. Das Gebäude wurde 2011 abgerissen. Ernst Biechele, der Vater des heutigen Wirtes, arbeitete bevor er den "Rebstock" übernahm Mitte der 1920er Jahre in der Konsum Schlachterei. Im gleichen Haus war die Eisenbahner - Kantine untergebracht. Ernst freundete sich mit dem Wirt der Kantine (Hermann Fräulin aus Bamlach) an, dieser wurde dann später einer der Patenonkel von Peter Biechele. Siehe auch Download Peter Biechele erzählt im Kapitel "Die Wirtsleute".

Zum ehemaligen Bahnbetriebswerk Haltingen (und der Bahnkantine) wurden einige Beiträge aus der "Badischen Zeitung" als Download zusammengefasst - bitte nach unten scrollen.


Abschließend sei an dieser Stelle auf den herrlichen Bildband Alte Fotografien - Weil, Haltingen, Märkt, Ötlingen von Hanspeter Busch und Tonio Paßlick entnommen; Herausgeber: H. Busch, Weil am Rhein 1988, hingewiesen. Einige Aufnahmen * wurden diesem empfehlenswerten Werk entnommen.
Bild vergrößern Im Jahr 2017, dem Haltinger Jubiläumsjahr, bieten der Bahnhof...
Bild vergrößern und seine Umgebung einen mehr als trostlosen Anblick. Die Deutsche Bahn tut gut daran Informationen über Ziel, Umfang und Dauer des Ausbaues der Rheintalbahn an zu bieten.